Kim Wilson

„König der Bluesharp“

Die Bluesharp: Der Dampfhammer des Blues.

Eigentlich war alles anders. Er wollte Popstar werden, trug die Haare gefönt, lang und gewellt, zog schicke Klamotten an. Aber: er hatte eine Stimme wie Donnerhall. Dann traf er Jimmy Vaughan, den „großen“ Bruder von Stevie Ray Vaughan. Jimmy war der Lehrmeister von SRV, schon allen weil er älter war und schon ein paar Jahre länger Gitarre spielte.

Bluesharp-Meister: Kim Wilson-Jimmy spielte Old School Blues, hatte Muddy Waters und T-Bone Walker als Vorbilder. Rockte zuweilen aber auch die Hütte mit härteren Klängen, das was man schlechthin „Bluesrock“ nennt.

Zusammen mit Kim Wilson und zwei weiteren Kumpels (Keith Ferguson am E-Bass und Fran Christina an den Drums) zogen sie als „The Faboulous Thunderbirds“ um die Ecken, wurden weltweit als Geheimtipp gehandelt und spielten einfach drauflos. „Wir lassens nur rollen“ meinte Kim beim einzigen Deutschland-Gig im legendären Rockpalast.

Die Metharmorphose zum Bluesharpspieler war aber schon im vollen Gange und heute zeigt sich Kim Wilson als absoluter Meister der Harp, gilt auch hier als Geheimtipp weltweit – aber das ist der Blues ja sowieso auch immer gewesen. Die Musik der Musiker, der Blues eben.

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